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Allgemein

Mauerbienen: Sanfte Bestäuber ohne Stichgefahr

By 17. August 2023No Comments
Die Welt der Bienen ist vielfältig und faszinierend. In diesem Blogbeitrag widmen wir uns den Mauerbienen, kleinen Bestäubern mit einer grossen Rolle in der Natur. Erfahren Sie, warum Mauerbienen keine Stichgefahr darstellen und warum es sich lohnt, diese unscheinbaren Helfer näher kennenzulernen.

Die Mauerbiene ist eine Art von Wildbiene. Wildbienen sind Bienenarten, die nicht in grossen sozialen Staaten leben, wie es bei Honigbienen der Fall ist. Mauerbienen gehören zu den solitären Wildbienenarten und sind unter den vielen verschiedenen Arten von Wildbienen weit verbreitet.

Wildbienen, einschliesslich Mauerbienen, spielen eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Pflanzen in natürlichen Ökosystemen sowie in landwirtschaftlichen und städtischen Gebieten. Sie haben unterschiedliche Lebensweisen, Nistgewohnheiten und Vorlieben in Bezug auf Nahrungsquellen, aber im Allgemeinen tragen sie zur Erhaltung der Biodiversität und zur Förderung von Pflanzenwachstum und -vermehrung bei.

Die Mauerbiene (Osmia spp.) ist eine bemerkenswerte Wildbienenart, die oft für ihre wichtige Bestäubungsarbeit geschätzt wird. Sie ist bekannt für ihre Vorliebe, ihre Nester in natürlichen Hohlräumen oder in künstlich angelegten Nisthilfen, wie Insektenhotels, zu bauen.

Die friedlichen Mauerbienen

Mauerbienen gehören zur Familie der Megachilidae und sind solitäre Insekten. Anders als die berühmten Honigbienen leben Mauerbienen nicht in grossen Staaten, sondern führen ein unabhängiges Leben. Diese sanften Bestäuber sind bekannt für ihre wichtige Rolle bei der Bestäubung von Pflanzen, ohne dabei die Stichgefahr mit sich zu bringen, die oft mit Bienen assoziiert wird.

Warum stechen Mauerbienen nicht?

Im Gegensatz zu sozialen Bienenarten, die Nester verteidigen müssen, haben Mauerbienen keinen Grund, Menschen anzugreifen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Nahrung zu sammeln und ihre Brut zu versorgen. Weibliche Mauerbienen sind zwar mit einem Stachel ausgestattet, aber dieser ist nicht so entwickelt wie der Stachel von Wespen oder Honigbienen.

Der Stich einer Mauerbiene ist äusserst selten und tritt nur auf, wenn sie sich bedroht fühlt oder in die Enge getrieben wird. Selbst wenn ein Stich auftritt, sind die Auswirkungen normalerweise gering und verursachen nur leichte Irritationen. Männliche Mauerbienen haben übrigens keinen Stachel und können überhaupt nicht stechen.

Osmia Cornuta auf Zwetschge

Mauerbienen stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Männliche Mauerbienen haben gar keinen Stachel und können nicht stechen.

Die Bedeutung der Mauerbienen

Die freundlichen Mauerbienen sind nicht nur harmlos, sondern auch äusserst wertvolle Bestäuber. Durch ihre Bestäubungsleistung tragen sie zur Fortpflanzung von Pflanzen bei, darunter auch vieler Nutzpflanzen. Ihr Fokus liegt darauf, Nektar und Pollen von Blüten zu sammeln, um ihre Brut zu ernähren. Dabei übernehmen sie oft eine effizientere Bestäubungsarbeit als einige andere Bienenarten.

Wie können wir Mauerbienen und Wildbienen schützen?

Der Schutz der Mauerbienen und anderer Bestäuber ist von grosser Bedeutung für die Umwelt und die Erhaltung der Biodiversität. Hier sind einige Schritte, die wir unternehmen können, um diesen sanften Helfern zu helfen:

  1. Schaffung von Lebensräumen: Mauerbienen nisten oft in natürlichen Hohlräumen. Durch das Bereitstellen von Insektenhotels oder das Erhalten von ungestörten Bereichen in Gärten und naturnahen Flächen schaffen wir wertvolle Lebensräume für sie.
  2. Anbau von bienenfreundlichen Pflanzen: Bieten Sie Mauerbienen eine reiche Nahrungsquelle, indem Sie blühende Pflanzen anbauen, die Nektar und Pollen liefern.
  3. Verzicht auf Pestizide: Minimieren Sie den Einsatz von Pestiziden in Ihrem Garten, um die Gesundheit der Bestäuber zu schützen.
  4. Bildung und Aufklärung: Teilen Sie Ihr Wissen über Mauerbienen und ihre wichtige Rolle in der Natur mit anderen, um das Bewusstsein für ihren Schutz zu fördern.

Insgesamt sind Mauerbienen bemerkenswerte und harmlose Insekten, die eine Schlüsselrolle bei der Bestäubung und Fortpflanzung von Pflanzen spielen. Indem wir ihre Anwesenheit respektieren und schützen, tragen wir zur Gesundheit unserer Ökosysteme bei und unterstützen die Artenvielfalt in unserer Umwelt.

Osmia Bicornis kommt aus Nistrohr und Osmia Cornuta auf Birne

Eine Mauerbiene auf einer Birne und rechts verlässt eine Biene ihr Nistrohr.

Model trägt Organic Hoodie Navy auf einer Bank mit ihrem Hund

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Was kann ich für die Wildbiene tun?

Es braucht nicht viel, um der Wildbiene zu helfen. Ob im eigenen Garten oder auf dem Balkon, praktisch überall lassen sich mit relativ wenig Aufwand Naturflächen mit einheimischen Blütenpflanzen und Nistmöglichkeiten schaffen. 

Auf Schädlingsbekämpfungsmittel, also Pestizide, Herbizide und Biozide solltest du in deinem Haus und Garten verzichten. Diese stellen oft auch für die Wildbienen grosse Gefahr dar. 

Weiter kannst du natürlich auch beestie-Produkte einkaufen. 10% deines Umsatzes fliessen an der Verein bee4future, welcher die Wildbienen respektive deren Lebensraum schützt. Last but not least: Erzähle deinen Freund:innen von uns und mach auch sie zum beestie. – become a bee’s best friend.

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